Atalante, Das wilde Dutzend und der Verein Kinderlachen009

Atalante ist aus ganz unterschiedlichen Gründen ein sehr besonderes Buch. Zum einen für meine Kollegin Ulrike Rogler und mich ganz persönlich: Denn Atalantes Vorläufer „Kleine Geschichten von der Meerjungfrau“ war unser allererstes,  publiziertes Buch (erschienen 2004 im Verlag Gondrom). Dass wir über ein dickköpfiges, liebenswertes und emanzipiertes Meermädchen und seine Abenteuer schreiben durften, hat uns damals (wie heute) unglaublich erfreut.

Kein Wunder also, dass wir das Buch auch nachdem es längst vergriffen war, immer wieder second-hand erstanden, um es zu verschenken. Es ist all jenen, denen wir es schenkten und ihrer Begeisterung zu verdanken, dass wir über eine Neuauflage nachdachten. Vielen Dank also all unseren Freunden, Bekannten, Kolleginnen und Kollegen, ihren Kindern und Enkeln, Nichten und Neffen! Nachdem uns nämlich immer wieder Nachfragen erreichten, wann das Buch denn endlich wieder ganz regulär im Buchhandel zu finden sei, entschlossen wir, genau das anzugehen. Netterweise erhielten wir die Rechte daran vom Gondrom-Verlag zurück und begannen 2016 damit, sämtliche Informationen über Land und Meer noch einmal gewissenhaft nachzurecherchieren.

Und dann – während wir den Text überarbeiteten und erweiterten – lernte ich auf der Kinderbuchmesse im kroatischen Pazin die Künstlerin Nina Mašina aus Sarajevo kennen. Ich war hin und weg von ihren Buch- und Coverillustrationen. Beispielsweise illustrierte Nina die Titelbilder der Harry Potter-Ausgaben ihrer Heimat. Von daher war ich ebenso überrascht wie begeistert, dass sie sofort Lust hatte, für die Neuauflage von Atalante mit von der Partie zu sein, als ich ihr eines Abends davon erzählte. 2017 gingen wir also daran, den Text lektorieren zu lassen, Nina illustrierte und designte und der Verlag Das wilde Dutzend machte den Rest und verlegte damit das erste Kinderbuch im Programm. Aber auch: Das erste Buch, dessen Einnahmen zum Teil gespendet werden.

Atalante und Das wilde Dutzend

Ich bin ein Teil des Verlegerteams des wilden Dutzends. Weshalb ich ursprünglich nie vorhatte, mich dort selbst zu verlegen. Das, was wir jedoch mit Atalante vor hatten, war nur so zu gestalten: Ein Buch zu produzieren, genau wie wir es haben wollen ohne Kompromisse. Eines, das exakt so aussieht, wie wir es uns wünschen. Das ein größeres Format hat, auf holzfreiem Papier in Deutschland gedruckt ist, dessen sämtliche Mitarbeiter absolut fair bezahlt werden und von dessen Erlös ein Teil als Spende einem guten Zweck zugute kommt.  Dafür verzichten Ulrike Rogler und ich auf unsere Autorenbeteiligung.

Spenden mit Atalante

In 12 Geschichten reist das Meermädchen Atalante mit ihren Begleitern, dem miesepetrigen Klabauterjungen Blubber und dem leicht chaotischen Erfinder-Tintenfisch Pi fast einmal um die ganze Welt. Währenddessen hilft sie, wo sie gebraucht wird, ohne groß zu zögern. Eben aus dem Wunsch heraus zu helfen – Fischen, Seerobben, mystischen Wesen oder in Wahrheit gar nicht so monströsen Unter-Wasser-Monstern. Ulrike Rogler und ich als Atalantes Erfinderinnen täten das auch gerne, während wir um die Welt schwimmen. Stattdessen sind wir in verschiedenen Organisationen tätig und fanden für Atalante einen Verein, der wunderbar zu Atalante passt und dem ein Teil der Verkaufserlöse zugute kommt: KinderLachen009 e.V. in Rügen.

Um einen kleinen Auftakt zu machen, hat Das wilde Dutzend den Betrag jener Exemplare, die nicht in den Verkauf gehen, sondern als Presse- oder Belegexemplare verschickt werden, selbst übernommen. Die erste Spende ist also bereits getan.

Der Verein KinderLachen009

Der Verein KinderLachen009 Rügen e.V. in Putbus kümmert sich um Kinder in Not – in Entwicklungsländern, aber auch um Kinder vor Ort in der eigenen Region und gezielt um Einzelschicksale in der näheren Umgebung. Mehr dazu im Interview mit der Initiatorin Dipl.-med. Antje Coordt und zweier weiterer Vorstandsmitglieder des Vereins

 

 

 

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